Aktion zur Ökumenischen Schöpfungszeit 2022 des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit

„Handeln ist ein Gegenmittel gegen Verzweiflung!“: Aufruf zur Ökumenischen Schöpfungszeit

„Die Klimakrise fordert unseren Glauben und unser Handeln. Es braucht klare Worte, entschlossene Hoffnung und tätige Umkehr und es braucht sie jetzt!“ Annette Kurschus, EKD-Ratsvorsitzende

Der jüngste Bericht des Weltklimarats belegt die dramatischen Folgen der Klimakrise, die zu unbeherrschbaren Katastrophen und unberechenbaren Kosten führen, wenn wir nichts tun und keine wesentlichen Änderungen vornehmen. Der Report unterstreicht erneut die Dringlichkeit, den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen. Denn bereits heute leiden Millionen Menschen im globalen Süden unter der Klimakrise. Sie müssen die Folgen tragen, obwohl sie am wenigsten zu den Ursachen beigetragen haben. Es ist also höchste Zeit für die Schöpfung. In Kirchengemeinden können wir uns gemeinsam auf den Weg machen für eine lebenswerte und hoffnungsgebende Zukunft, denn „Handeln ist ein Gegenmittel gegen die Verzweiflung!“ wie Rev. A. Joshuva Peter von der United Evangelical Lutheran Churches in Indien angesichts der Klimakrise betont.

Mit einer Petition zur ökumenischen Schöpfungszeit im September 2022 lädt das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit Christinnen und Christen, Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen zum Handeln ein. Gemeinsam wollen wir die Bundesregierung auffordern, sich bei der nächsten Weltklimakonferenz im November 2022 in Ägypten entschieden für eine Klimapolitik einzusetzen, die sich an den Bedürfnissen der Ärmsten orientiert. Deutschland als reiche Industrienation muss seinen fairen Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise leisten.

Unterstützen Sie diese Forderungen an die Bundesregierung und zeichnen Sie die Petition ab dem 1. September 2022, dem ökumenischen Tag der Schöpfung! Die ökumenische Schöpfungszeit steht in diesem Jahr unter dem Motto „Die Liebe Gottes versöhnt und eint die leidende Schöpfung“, was uns an unsere Aufgabe erinnert, die Schöpfung Gottes zu bewahren, zu versöhnen und zu einen. Bis zum Ende der Schöpfungszeit am 4. Oktober können Sie als Einzelperson die Petition unterschreiben. Wenn Sie dies als Gruppe oder Gemeinde tun möchten, wenden Sie sich bitte an das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit: info@oenwkg.de

Alle Informationen rund um die Aktion des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit finden Sie auf der Website (https://www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de/artikel/die-krisenspirale-fuer-die-aermsten-durchbrechen)

Das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit ist ein bundesweites Bündnis kirchlicher Institutionen aus den Bereichen Umwelt und Entwicklung, das seit 2018 das kirchliche Engagement für Klimagerechtigkeit in Kirche, Politik und Gesellschaft stärken will.