Willkommen in Limbach und Altstadt

Protestantische Kirchengemeinde Limbach-Altstadt



Willkommen auf unserer Internetseite :-)

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur Protestantischen Kirchengemeinde Limbach-Altstadt.


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Ökumenisches Gebet in Zeiten von Corona bitte klicken :-)
Aufruf der Evangelischen Kirche der Pfalz (Prot. Landeskirche) und des Bistums Speyer zum
"Gemeinsamen Gebet in Zeiten von CORONA)

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KIRCHENWAHLEN 2020

MachMIT MachMUT

MITmachen MUTmachen MITgestalten
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MITmachen - MUTmachen - Mitgestalten

Aufruf zu Wahlvorschlägen und weitere Info's zu Presbyteriumswahl 2020


Informationen zur Durchführung der Kirchenwahl 2020 - klick hier :-) [59 KB]





Gottesdienstauftakt nach Lockerung des Lockdown

Unsere Kirchen öffnen Pforten für Gottesdienste
Unsere Kirchen öffnen Pforten für Gottesdienste (Vergrößerung bei "Klick" auf das Bild)

Momente der Stille - Glocken läuten


KIRCHENGLOCKEN LAEUTEN ALS OEKUMENISCHES ZEICHEN DER SOLIDARITÄT

Ab Morgen, dem 26. März 2020
sollen die Kirchenglocken um 19:30 Uhr läuten als ökumenisches Zeichen der Solidarität und wechselseitigen Verbundenheit in der Pfalz, Saar-Pfalz, im Bistum Speyer sowie in der Evangelischen Landeskirche Hessen und Nassau.
Dies für einen Moment der Stille, des Gedenkens an Menschen, die einem lieb sind oder die sich in der Existenz gefährdet sehen.
Dazu kann jede/jeder zu Hause eine Kerze sichtbar aufstellen, ein Vaterunser beten sowie das ökumenische Gebet von Bischof Dr. Wiesemann und Kirchenpräsident Christian Schad zum Zeichen der Gemeinschaft, des gegenseitigen Trostes und der Ermutigung.
(Christiane Härtel, Pfarrerin)

Aufruf und Gebetstext unter nachstehenden LINKS:

Aufruf zum Glockenläuten [102 KB]

Ökumenisches Gebet in Zeiten der Corona-Krise [462 KB]



Kontaktdaten und Bürozeiten des Pfarramtsbüros:

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Theobald-Hock-Haus mit EFrE-Mitteln saniert

Energetische Sanierung Theobald-Hock-Hausdank der Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

In die Jahre gekommen war das mehr als 40 Jahre alte Gemeindehaus "Theobald-Hock-Haus" in Limbach: Eine alte Gebläseheizung, undichte Fenster und es tropfte bei Starkregen. Das Rauschen der Gebläseheizung bei den 350 Veranstaltungen pro Jahr störte erheblich. 
Die Schritt-für-Schritt-Sanierung erhöhte die Aufenthaltsqualität für die vielen Gruppen und senkte den Energieverbrauch. In einem ersten Schritt wurden große Heizkörper installiert. Nun wird es richtig warm und das Geräusch des Gebläses vermissen weder der Frauenbund, der Musikverein, die Gymnastikabteilung, die Konfis, die Sänger und Sängerinnen des Kirchenchors oder die Gäste von privaten Geburtstagsfeiern und sonstigen Veranstaltungen.
Aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) , bereit gestellt über das Förderprogramm des Saarlandes ZEP kommunal konnten auch die Fenster erneuert sowie das Dach und der Kriechkeller gedämmt werden! So dürfen wir nun auf rund 90.000 € Fördermittel (Förderquote 40%) hoffen.

Messungen des engagierten Energiebeauftragten Dieter Hock ergaben, dass die Heizkosten für eine Veranstaltung in der Heizperiode von 25,60 Euro auf 9,60 Euro gesenkt !!!! werden konnten. "Hatten wir im Jahr 2017 (ganzjährig) 20.171,136 m³ Gas verbraucht, sind es im Januar 2018 nur noch 580 m³, bei gleicher Anzahl an Veranstaltungen wie im Januar 2917. Und es ist auch nicht so kalt bisher", so Dieter Hock.
Neue Lampen geben schönes, helles Licht und sparen Strom. Musste der Musikverein bei den Proben vorher Licht an den Notenständern anbringen, ist dies mit der neuen Beleuchtung nicht mehr nötig.
Das Engagement der Kirchengemeinde für eine nachhaltige, soziale Gestaltung des Gemeindelebens zeigt sich auch bei der Beschaffung. Bei sämtlichen Feierlichkeiten und Veranstaltungen werden fair gehandelte Produkte verwendet. Bisher wurden zwei Sorten Fairtrade-Kaffee angeboten, nun wurden noch Tee und Rohrzucker in das Sortiment aufgenommen. Das Theobald-Hock-Haus darf sich deshalb Fairtrade-Haus nennen und hat das entsprechende Hinweisschild an der neuen Haustür angebracht.
Als nächsten Schritt möchte die Kirchengemeinde die Sanitärräume barrierefrei umbauen. Der Zugang ist schon barrierearm umgebaut: Mit den neuen Fluchttüren können Menschen im Rollstuhl nun endlich den Haupteingang nutzen und brauchen nicht mehr die Hintertür zu nehmen. Die Sanierung schaffte Raum für ein zukunftsfähiges, lebendiges Gemeindehaus für alle.



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Jaheslosung 2020

Jahreslosung 2020
Jahreslosung 2020

Auslegungstext der Jahreslosung 2020


Unglaube und Glaube werden eins Die Jahreslosung für 2020 stammt aus einer Wundergeschichte (Markus 9,24),
die eigentlich ein Lehrstück über den Glauben ist. "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!", schreit der Vater eines kranken Kindes Jesus ins Gesicht. Glaube gegen Unglaube: Klingt wie ein Widerspruch, gehört aber zusammen.
"Ich hatte Glauben, als ich jünger war", erzählt eine Frau. "Doch dann habe ich Sachen erlebt…" Sie zögert. Ihr Vater sei früh gestorben, mehr will oder kann sie nicht erzählen. Nur, dass sie seitdem nicht mehr an Gott glauben kann. Mit dem Tod des Vaters brach der Boden unter ihren Füßen weg, da war plötzlich nichts mehr, worauf sie sich verlassen konnte. So ähnlich der Mann, der unerwartet eine Krebsdiagnose bekommen hat: "Immer war ich gesund, und jetzt das…" Ohnmächtig fühle er sich, dem Krebs und dem Krankenhaus ausgeliefert. Ist da ein Gott, der ihm hilft? "Ich kann es nicht glauben", sagt der Mann.
Erfahrungen an der Grenze zwischen Leben und Tod lassen Menschen zweifeln. Ist da ein Gott, der helfen kann? An einer solchen Grenzerfahrung setzt die Geschichte an, aus der die Jahreslosung für 2020 stammt: Ein Vater bangt um seinen kleinen Sohn, der an Epilepsie leidet, so erzählt es der Evangelist Markus. Schon immer ist das so, seit der Geburt des Jungen. Was für ein Schrecken jedes Mal, wenn er sich auf dem Boden wälzt, mit Schaum vor dem Mund, oft in der Nähe von offenem Feuer oder tiefem Gewässer. Wie hilflos er sich fühlt als Vater: Das eigene Kind dem Tod preisgegeben, und er steht voller Angst daneben.
Der Vater bittet Jesu Jünger um Hilfe, doch die können nichts tun. Und dann, gerade während sein Kind einen epileptischen Anfall erleidet, steht der Mann dann vor Jesus. Die Spannung zwischen Angst und Hoffnung ist zum Greifen, und so fleht er ihn an: "Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!" Doch Jesus, anstatt augenblicklich dem Jungen beizuspringen, fängt eine Diskussion über Glauben an und provoziert damit den armen Mann noch mehr: "Du sagst: Wenn du kannst! Alle Dinge sind möglich dem, der da
glaubt." Der Vater kann nur noch herausschreien, was ihn im Innersten zerreißt: "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" (Mk 9,24)
Schließlich heilt Jesus den Jungen. Doch die Heilung wird beinahe zum Nebenaspekt, denn die Erzählung ist mehr als eine klassische Wundergeschichte. Es geht vor allem um den Begriff "glauben". Das griechische Verb "pisteuo" kann auch mit "vertrauen" oder "Zutrauen haben" übersetzt werden. Als Gegenbegriff verwendet Markus das Nomen "apistia" – "Unglaube" oder auch "Untreue". Die Lutherbibel, die Einheitsübersetzung sowie die Zürcher Bibel übersetzen den zentralen Satz der Geschichte mit "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" Eine sehr wörtliche Übersetzung ist das, genauer geht es kaum. Die "Hoffnung für Alle" interpretiert so: "Ich vertraue dir ja – hilf mir doch, meinen Unglauben zu überwinden!", und die "Gute Nachricht Bibel" geht so weit, das Wort "Unglaube" zu streichen: "Ich vertraue ihm ja – und kann es doch nicht! Hilf mir vertrauen!"
Glaube selbst ist schon Geschenk
Wolfgang Baur bleibt gern bei der Formulierung der Lutherbibel und der Einheitsübersetzung, "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" Dem Vorsitzenden der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) gefällt die Jahreslosung für 2020 "ausgesprochen gut, weil sie so prägnant ist und, weil ich sie nicht groß auswendig lernen muss, sondern sie ist so plausibel, dass ich mir sie merke." Plausibel? Gerade der Gegensatz zwischen Glauben und Unglauben gab den Mitgliedern der ÖAB bei der Auswahl dieser Jahreslosung zu Denken.
Über den Satz "Hilf meinem Unglauben" wurde heftig diskutiert, berichtet Wolfang Baur. "Einige sagten: 'Dem Unglauben zu helfen, das ist doch keine christliche Position.' Dann wurde aber dagegen gesagt: 'Nein, das ist genau die Position, die wir als Christen vertreten, dass nämlich Glaube keine Errungenschaft ist, die ich selber erworben oder erlernt habe. Sondern Glaube selbst ist schon Geschenk.'" Eine reformatorische Position, die Wolfgang Baur als katholischer Theologe gut vertreten kann. "Da kommt man eigentlich auf den Punkt des Themas Glauben an sich: Dass wir in jeder Hinsicht von Gott abhängen und uns nicht unser Heil selber erwirtschaften können."
Glaube ist ein Prozess
Der Vater in Markus' Erzählung erreicht in seinem verzweifelten Schrei genau diesen Punkt: Er gesteht sich ein, dass er aus eigener Kraft nichts tun und nichts leisten kann, noch nicht einmal glauben. Er erkennt, "dass nicht nur sein Sohn der Hilfe und der Heilung bedarf, sondern auch er selber, sein Glaube", so schreibt die Autorin Renate Karnstein, die regelmäßig für den Verlag am Birnbach Auslegungen zu den Jahreslosungen verfasst. Es tut weh, an diesem Punkt zu stehen und die eigene Bedürftigkeit zu spüren. Deswegen schreit der Vater Jesus ins Gesicht: "Hilf meinem Unglauben!"
"Ich kann Glauben gar nicht haben", ist Wolfgang Baur überzeugt. "Ich muss ihn mir immer wieder schenken lassen. Das ist ein Prozess, der tagtäglich neu passiert und der gepflegt werden muss." Auf jeden Fall passe die Jahreslosung gut in das Jahr 2020, findet der ÖAB-Vorsitzende, "weil wir in einer Zeit leben, in der Menschen glauben, dass sie alles selber schaffen und machen können." Der Mensch versuche, "selber Gott zu werden mit Hilfe von Technik, von Algorithmen, von allem Möglichen", so Baur. Die Jahreslosung zeige aber: "Der Mensch ist eben nicht in der Lage, sein Leben oder das Leben dieser Schöpfung selbst zu gestalten, sondern er braucht tagtäglich Gott und das Geschenk Gottes, und die Basis dafür ist das Geschenk des Glaubens."

Autorin: Renate Karnstein

Mit Gott ins Neue Jahr

Ein gutes und gesundes Jahr 2020
Ein gutes und gesundes Jahr 2020

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